Das International Network for the Study of Lyric (INSL) ist ein freier, gemeinnütziger Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an der Erforschung der Theorie der Poesie interessiert sind.

Auf Initiative von Prof. Ralph Mueller wurde das Netzwerk im Oktober 2015 an der University of Fribourg in der Schweiz offiziell gegründet. Der Anstoß zur Gründung des INSL war die Wahrnehmung, dass die Theorie der Poesie (oder Lyriktheorie) als Forschungsfeld unnötig entlang sprachlicher, nationaler und disziplinärer Linien fragmentiert ist. Daher hat es sich INSL zum Ziel gesetzt, den internationalen Austausch und die Diskussion über verschiedene literarische Traditionen und Sprachen hinweg zu fördern sowie Informationen und wissenschaftliche Arbeiten zur Theorie der Poesie zu teilen und zugänglich zu machen.

Der Vorstand trägt die Hauptverantwortung für zahlreiche Richtlinien, Verfahren und die Organisation von Veranstaltungen. Der Beirat, bestehend aus den Gründern und ersten Leitungsmitgliedern des INSL, teilt sich die Verantwortung für grundlegende politische Entscheidungen – insbesondere vorgeschlagene Änderungen der Satzung – mit dem Vorstand. Die Mitglieder des Consultants Council wurden ernannt, um ihre Expertise zu spezifischen geografischen, kontinentalen, kulturellen und methodologischen Fragen zur Lyrik beizutragen.

Vorstand

Beirat

Ralph Mueller, University of Fribourg

Antonio Rodriguez, University of Lausanne

William Waters, Boston University

Heather Dubrow, Fordham University

Jan Baetens, KU Leuven

Webmaster

Alec Wood, Yale University

Frühere Präsidenten

2015–2019: Ralph Mueller, Prof. der deutschen Literatur, University of Freiburg, Switzerland

2019–2021: Antonio Rodriguez, Prof. der französischen Literatur, University of Lausanne, Switzerland

2021–2023: Heather Dubrow, Prof. der englischen Literatur, Fordham University, USA

2023–2025: Jan Baetens, Emeritierter Professor für Kulturstudien, KU Leuven, Belgium

Die INSL-Website wird großzügig vom Department of English der Southern Methodist University und ihrer Project-Poëtica-Initiative finanziert.